Perry Rhodan Homepage News

Der offizielle RSS-Feed der PERRY RHODAN-Redaktion
  1. Zehn Jahre PERRY RHODAN NEO – Teil 1

    Seit der erste Band von PERRY RHODAN NEO erschienen ist, sind fast zehn Jahre vergangen. Derzeit wird die Serie von Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm gesteuert. In einem Werkstattbericht, den sie als Zwiegespräch inszeniert haben, blicken die beiden Exposéautoren auf die vergangene Zeit zurück. Wegen seines Umfangs bringen wir dieses Zwiegespräch in drei Teilen – die lockere Gesprächsform ist Absicht. Heute ist der erste Teil fällig, morgen folgt der zweite, und übermorgen schließt der dritte Teil den Bericht an. Viel Spaß damit!   Rüdiger Schäfer: Vor wenigen Wochen haben wir das Manuskript von PERRY RHODAN NEO 250 abgegeben. Vor ein paar Tagen haben wir die letzten Fragen und Anmerkungen von unserem Außenlektor Dieter Schmidt kommentiert. Der Serienabschnitt, der die Bände 200 bis 249 umfasst und dem wir den Titel »Dunkelleben« gegeben haben, ist für uns damit abgeschlossen. Weitere zwei Jahre und weitere fünfzig Romane. Unzählige Telefonate, E-Mails, Konzeptpapiere, Datenblätter und Exposés. Wenn ich mir den entsprechenden Ordner auf meinem Computer betrachte, kann ich kaum glauben, dass wir in dieser relativ kurzen Zeit so viel Material produziert haben. Wenn du spontan zurückdenkst: Was ist dir am stärksten in der Erinnerung haften geblieben?   Rainer Schorm: Ich weiß gar nicht, wie ich mich da entscheiden soll. Einige Figuren aus der PERRY RHODAN-Serie tauchten zum ersten Mal auf: Merkosh, Ronald Tekener … so vertraut, aber doch völlig anders. Dazu entstanden die Kolonien, und da haben wir uns wirklich kräftig von der Erstauflage entfernt. Aber das war nötig, da wir ja kein zweites Solares Imperium wollten. Alles sehr viel näher … und wir haben uns alle Mühe gegeben, das alles an die wissenschaftliche Realität anzunähern. Trotzdem sollte ein Epsaler ein Epsaler bleiben und ein Ertruser ein Ertruser. Die Arbeit daran war unglaublich spannend.   Rüdiger Schäfer: Bei mir ist da erst einmal die rein persönliche Ebene. Ich glaube, wir haben in den letzten beiden Jahren deutlich mehr telefoniert als jemals zuvor – und das nicht allein wegen Corona. Dabei haben wir natürlich nicht nur über Serienthemen gesprochen, sondern oft auch über Gott und die Welt diskutiert. Über unsere Steckenpferde Physik und Astronomie, über Politik und Gesellschaft, über Bücher und Filme. Das habe ich stets als sehr anregend empfunden. Was die Romane betrifft, ist mir vor allem meine Nummer 234 noch sehr deutlich im Gedächtnis. Wir hatten uns damals das Ziel gesetzt, eine Geschichte zu entwerfen, die wirklich jeder lesen kann – selbst wenn er noch nie von PERRY RHODAN gehört hat. Das war eine tolle Aufgabe, und die Redaktion hat viel Arbeit investiert, um die nötige Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich werde wohl nie mehr vergessen, wie ich – mit PR-Mundschutz bekleidet und von Ben Calvin Hary per Kamera beobachtet – Leseproben auf der Kölner Domplatte verteilt habe.   Rainer Schorm: Dem Kölner bleibt auch nichts erspart. Ernsthaft: Das war ein schönes Experiment. Zumal wir alle wissen, dass eben nicht jeder Roman ein »harmloser« Einsteigerroman sein kann. Dazu ist die Detaildichte bereits viel zu groß, und eine Serie bringt es mit sich, dass dieser Berg wächst. Das ist eine Herausforderung ganz besonderer Art. Nur um es wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen: NEO 250 entspricht von der Serienlaufzeit her dem Band 500 der Erstauflage. Dasselbe gilt in etwa für die Textmenge. Auch wenn die Struktur (Zehner-Staffeln) eine völlig andere Dramaturgie erfordert. Wie auch immer: NEO war, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, zunächst für acht Ausgaben geplant. Da ist 250 schon eine Hausnummer, die sich gewaschen hat.   Rüdiger Schäfer: Definitiv. Viel Freude hatte ich übrigens mit »Iratio«, also PR NEO 244. Die Lebensgeschichte einer Figur, die wir nicht als Helden, sondern als den großen Bösewicht aufgebaut hatten, hat mich ungeheuer gereizt, was zum Teil sicher daran liegt, dass ich Schurken (im Unterhaltungssektor) stets faszinierender fand als Helden. Darth Vader, Dexter Morgan, Thanos, Norman Bates – irgendwie war ich diesbezüglich schon immer eher ein Mr.-Hyde-Fan als ein Dr.-Jekyll-Anhänger. Was lässt Menschen (oder Außerirdische) Dinge tun, die die meisten von uns moralisch verurteilen oder verabscheuen? Kommen wir völlig unschuldig auf die Welt und werden irgendwann »böse« (oder auch nicht), oder ist der Keim zu Mord und Totschlag von Beginn an in uns angelegt und es bedarf nur eines Triggers, um ihn zum Erblühen zu bringen? Solche Fragen beschäftigen mich. Leider hat mir das Schreiben von NEO 244 diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse geliefert, aber Spaß gemacht  hat es trotzdem.   Rainer Schorm: Na ja … Gut und Böse sind moralische Wertungen; das sind rein soziologische Kriterien – und die sind flexibel, wie ein Blick in die menschliche Geschichte zeigt. Evolution hat keine moralische Komponente. Was Rousseau da mit seinem »edlen Wilden« angerichtet hat, lässt mich bisweilen die Stirn runzeln. Ich finde ja, dass der Begriff »unmenschlich« extrem unehrlich ist. Krieg, Folter … das ist eben nicht unmenschlich, sondern sehr menschlich – im ganz sachlichen Sinn. Der Mensch trägt alles das in sich, als Potential. Das ist deprimierend und kein bisschen beruhigend. Die Bösewichte sind natürlich nur interessant, solange man nicht selbst mit solchen Gestalten konfrontiert wird. Spricht für meine These weiter oben, oder? Alles viel menschlicher, als wir es gern hätten. Solange Norman Bates oder Patrick Bateman hinter dem Screen bleiben, ist das okay – persönlich möchte ich mit solchen Leuten eher nichts zu tun haben. Und Darth Vaders Atemnot muss ich auch nicht haben; danke!  
  2. Wir verlosen drei Glasmodelle der SOL

    Am 16. April 2021 erschien mit »Zeitenwende« der Band 250 der Serie PERRY RHODAN NEO und damit der erste Roman der neuen Handlungsstaffel »Die Tiefe«. Diese eröffnet einen neuen großen Handlungsbogen innerhalb der Serie. Wieder greifen die Autorinnen und Autoren bei ihrer Arbeit auf Themen zurück, die in klassischen PERRY RHODAN-Zyklen erstmals auftauchten. Aus diesem Anlass stellt einer der beiden Autoren des Auftaktromans, Rüdiger Schäfer, drei Glasmodelle des beliebten Raumschiffs SOL zur Verfügung. Die Redaktion bietet sie in einem Gewinnspiel zur Verlosung an. Bei den drei Glasmodellen handelt es sich um Sammlerstücke, die nicht käuflich erworben werden können. Die PERRY RHODAN-FanZentrale verkauft zwar ein Modell der SOL – aber das ist das Raumschiff aus der klassischen PERRY RHODAN-Serie. Bei diesem Gewinnspiel geht es jedoch um die SOL, die bei PERRY RHODAN NEO in Band 250 erstmals auftaucht. Davon gibt es weltweit nur 13 Exemplare, die sich alle in Privatbesitz befinden. Wer eines der drei Modelle gewinnen möchte, muss die drei von Rüdiger Schäfer gestellten Fragen beantworten. Um diese Fragen beantworten zu können empfiehlt es sich, Band 250 von PERRY RHODAN NEO gelesen zu haben. Aus diesem Grund läuft das Gewinnspiel ab Erscheinungstermin des Romans zehn Tage lang, also vom 16. April 2021 bis zum 26. April 2021. Wer in diesem Zeitraum eine E-Mail mit den drei richtigen Antworten auf die drei unten gestellten Fragen an janina.zimmer@bauermedia.com schreibt, kommt in den Los-Topf und erhält die Chance, eines der drei Modelle zu gewinnen.   Die drei Fragen lauten: 1. Wie heißt die Positronik der KISCH, dem Medientender des Reporters Krohn Meysenhart? 2. Wie viele Gezeitensatelliten kreisen insgesamt um die Erde und den Mond? 3. Wie heißt der jüngere Bruder von Auris von Las-Toór?   Wir wünschen allen Teilnehmern am Gewinnspiel viel Erfolg. Zu den genauen Teilnahmebedingungen und den Bestimmungen zum Datenschutz geht es hier.
  3. »Aliens machen mir am meisten Spaß« – Teil 2

    Seit es PERRY RHODAN NEO gibt, ist Dirk Schulz für die Titelbilder zuständig. Grund für Klaus N. Frick, den Redakteur der Serie, mit dem Illustrator ein Interview zu führen. Es erfolgte per Mail. Wir bringen es in zwei Teilen: gestern kam Teil eins, heute veröffentlichen wir Teil zwei. Zum Interview zeigen wir ergänzend ein erstes Rendering, dann eine Skizze und zuletzt das komplette Titelbild – ein neues Raumschiff, die FANTASY. »Rettet Rhodan!« wurde von Oliver Plaschka verfasst und erschien im Oktober 2019.   Klaus N. Frick: Was machst du eigentlich lieber? Raumschiffe, fremde Landschaften, Aliens oder Menschen? Dirk Schulz: Das kommt ganz darauf an. Raumschiffe (wie bereits oben beschrieben) bekomme ich in der Regel von Horst. Das ist dann ein Vorteil, wenn die Zeit drängelt (lacht). Aliens machen mir tatsächlich am meisten Spaß. Auch hier kommt es natürlich darauf an. Je fremdartiger, desto lieber. Aber auch Menschen machen mir Spaß. Und Landschaften, wenn es skurrile sind. Also hier gibt es ebenfalls keinen echten Favoriten. Am meisten gefällt mir tatsächlich die Abwechslung. Klaus N. Frick: Kannst du kurz skizzieren, wie deine Bilder entstehen? Du malst ja nicht »von Hand« … Dirk Schulz: Die Bilder entstehen völlig unterschiedlich. Manchmal fertige ich eine Skizze ganz klassisch auf Papier an und scanne sie ein. Meist wenn bekannte Figuren wie etwa Gucky als Motiv auftauchen. Manchmal skizziere ich direkt am Rechner, oder »male« schon direkt (grob als Skizze um die Szene festzulegen oder schon feiner) Vieles kommt aus meine Library, wie zum Beispiel die Weltallhintergründe. Die werden dann oft überabeitet, aber als Grundlage habe ich eigentlich immer gekaufte Bilder dafür. Alle weiteren Arbeiten fertige ich im Photoshop an. Meist mit dem ganz normalen Pinselwerkzeug. Der Vorteil ist, dass man ein Ergebnis verändern oder löschen kann. Der Nachteil natürlich, dass es keine echten Originale gibt. Trotzdem möchte ich die digitale Arbeitsweise nicht missen. Wenn ich allein daran denke, dass ich früher für die Arbeiten auf Papier einen kompletten Extraraum gebraucht habe, der nach kürzester Zeit völlig zugepinselt war …  das war wirklich anstrengend. Klaus N. Frick: Vielen Dank für die Antworten. Dirk Schulz: Vielen Dank, Klaus. An dein Team, für euer Vertrauen und natürlich an alle PERRY RHODAN-Fans.  
  4. Die Menschen im Solsystem

    Mittlerweile sind einige Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen; sie zeigen ein wenig von dem, was in der Serie PERRY RHODAN NEO nach Band 250 passieren wird. Ab dem 16. April 2021 läuft die neue Handlungsstaffel, die den Namen »Die Tiefe« trägt und zu einem großen Teil in unbekannten Regionen der Milchstraße sowie einem fremden Kosmos spielt. Doch Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm, von denen die Exposés und Hintergründe für die kommende Handlung stammen, haben auch einiges für die Planeten und Monde des Sonnensystems vorbereitet. Nachdem der Fall Laurin eingetreten ist, mit dessen Folgen niemand hat rechnen können, kommt eine neue Bedrohung auf die von Menschen besiedelten Welten zu. Die künftigen Romane schildern dramatische Ereignisse, die das Leben von zahlreichen Menschen verändern. Die Hauptfiguren der Serie werden dabei vor entscheidende Herausforderungen gestellt. Eine der Akteure, die in dieser Handlungszeit bedeutend werden dürften, ist Ronald Tekener. Die Autoren haben ihn der klassischen Serie entnommen, für PERRY RHODAN NEO anders interpretiert. Er ist ein Spieler und Vagabund, ein überzeugter Verfechter der Freiheit und ein geschickter Kämpfer. Personen wie Perry Rhodan schätzen ihn, Bürokratie und offizielle Polizeikräfte sehen ihn eher kritisch. »Bei Tekener handelt es sich um eine ›graue Figur‹, die nicht immer perfekt oder komplett gut ist«, erläutert Klaus N. Frick, der Redakteur der Serie. »Ihn können die Autoren auch mal in Abenteuer schicken, die moralisch vielleicht nicht unbedingt einwandfrei sind.« Wie genau das sein wird und in welcher Funktion sich ein Ronald Tekener zum Freiheitskämpfer entwickelt, das wird man in den NEO-Bänden nach der Nummer 250 lesen. Weitere Informationen zum Inhalt folgen. Die E-Books der Staffel kann man bereits vorbestellen. Ebenso sind Abonnements der gedruckten und der digitalen Ausgaben möglich.  
  5. »Aliens machen mir am meisten Spaß« – Teil 1

    Seit es PERRY RHODAN NEO gibt, ist Dirk Schulz für die Titelbilder zuständig. Grund für Klaus N. Frick, den Redakteur der Serie, mit dem Illustrator ein Interview zu führen. Es erfolgte per Mail. Wir bringen es in zwei Teilen: heute Teil eins, morgen Teil zwei. Zum Interview zeigen wir ergänzend eine Skizze und das daraus entstandene Titelbild – es zeigt einen Haluter. »Der letzte Blick auf SOL« wurde von Kai Hirdt verfasst und erschien im Januar 2019.   Klaus N. Frick: Hand aufs Herz: Hättest du, als 2011 der erste Roman von PERRY RHODAN NEO erschien, wirklich geglaubt, dass es die Serie zehn Jahre später immer noch gibt? Dirk Schulz: Ich habe ja umfänglich im Rahmen der 50-Jahre-PERRY RHODAN-Feierlichkeiten von dem Projekt erfahren. Ich wusste natürlich vorher Bescheid und hatte auch schon das erste Titelbild fertig, aber in Mannheim habe ich bei dem Vortrag von Frank Borsch erstmals intensive Einblicke in die NEO-Welt erhalten. Ich meine auch, dass ich da erstmals das Taschenheft in der Hand gehalten habe. Und tatsächlich fand ich das schon von der Form her so eigenständig (im Gegensatz zur Erstauflage), dass ich sehr optimistisch war, was den Erfolg der Serie betraf. Zugegeben, an einen Zeitraum von über 10 Jahren und 250 Hefte habe ich damals natürlich im Traum nicht dran gedacht. Sehr schön, dass es so weit gekommen ist. Klaus N. Frick: 250 Titelbilder in einer Reihe – das ist richtig viel! Gibt es in dieser Zeit Favoriten unter den Bildern für dich? Dirk Schulz: Generell muss ich sagen, dass ich mit den Titelbildern für PERRY RHODAN NEO sehr zufrieden bin. Aus irgendeinem Grund gehen sie mir leichter von der Hand als die der Erstauflage. Was gleichzeitig bedeutet, dass mir eine Menge Titelbilder sehr gut gefallen. Es gibt einige, die da herausragen. Zum Beispiel die Nummern 9, 20, 21, 123 oder 143 gefallen mir besonders gut. Aber auch mit der aktuellen Nummer 250 bin ich sehr zufrieden. Also kurze Antwort: Nein, einen echten Favoriten gibt es nicht. Klaus N. Frick: Du lässt dir helfen, wenn es um die NEO-Titelbilder geht. Welche Rolle spielt beispielsweise Horst Gotta bei deinen Cover-Motiven? Dirk Schulz: Mit Horst arbeite ich zusammen, wenn ich technische Renderings für meine Motive brauche. Er bekommt von mir eine grobe Skizze, in der ich die Perspektive und das Licht der Szene festlege, sowie die Beschreibung aus dem Exposé oder dem Datenblatt, auf dem es eine Beschreibung eines bestimmten Raumschiffstypen oder eines Fahrzeuges gibt. Er setzt das dann mit einem 3-D Programm um. Das bedeutet, er baut das Objekt am Computer nach, texturiert es entsprechend und leuchtet es aus. Genauso, wie es im Film gemacht wird, nur dass die Objekte sich nicht bewegen. Dieses Rendering bekomme ich dann von ihm und arbeite es in die Illustration ein, sodass ein (hoffentlich) homogenes Bild entsteht.  
Zum Seitenanfang