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  1. Wie war das eigentlich »damals«? – Teil 1

    Rainer Eisfeld ist ein deutscher Politikwissenschaftler, der bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 als Professor an der Universität Osnabrück tätig war. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher, er lehrte auch im kalifornischen Los Angeles. Was weniger bekannt ist: Der 1941 geborene Rainer Eisfeld zählte zu den ersten Science-Fiction-Fans in Deutschland, die sich dem damals neu gegründeten Science Fiction Club Deutschland anschlossen. Er kannte die Autoren, die später PERRY RHODAN begründen sollten, also Walter Ernsting alias Clark Darlton und Karl-Herbert Scheer. Eisfeld schrieb mehrere Bücher über Science Fiction: »Die Zukunft in der Tasche«, »Abschied von Weltraumopern« und »Zwischen Barsoom und Peenemünde«. Er übersetzte Romane und Kurzgeschichten von Autoren wie A. E. van Vogt. Als jemand, der die Fünfziger- und Sechzigerjahre miterlebte, ist seine Sicht auf die Anfänge von PERRY RHODAN sicher spannend. Deshalb gibt es dieses Interview, das Klaus N. Frick führte und das im PERRY RHODAN-Report des Bandes 3020 veröffentlicht wurde. Wegen seiner Länge bringen wir es in drei Teilen: heute Teil eins, morgen Teil zwei, übermorgen Teil drei.   Frick: Reden wir zuerst über Walter Ernsting. Du bist 1955 in den Science Fiction Club Deutschland eingetreten, zwei Monate nach Gründung des Vereins durch Walter Ernsting, Julian Parr und Walter Spiegl. Hast du Walter dann beim sogenannten Urlaubs-Con 1956, in dem nicht mehr vorhandenen Dorf namens Dorf bei Bayrischzell, kennengelernt? Eisfeld: Schon einige Monate vorher, im Mai. Damals war er knapp 35, ich gerade 15. Er war 1950 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden und erst einmal bei Verwandten untergekommen – in Velken bei Ruppichteroth, einem kleinen Ort im Siegkreis. Der lag nur einen Katzensprung von Bonn entfernt, wo ich damals lebte. In Velken wohnten, nachdem sie geheiratet hatten, zunächst auch er und seine erste Frau Waltraud, »Trude« genannt, noch fast ein Jahr lang. Und dort besuchte ich beide. Ein damals entstandenes Foto zeigt Walter und Trude vor ihrem VW-Käfer, Walter in Anzug und mit Hut – Hüte gehörten in den 50er-Jahren für deutsche Männer zur unverzichtbaren Ausstattung. Aber in gewisser Weise hast du, was »kennenlernen« angeht, schon recht: Wie der Zufall wollte, kraxelten wir während des Urlaubs-Cons bei Nieselregen und Nebel zusammen vom Wendelstein-Observatorium ins Tal. Dabei sprachen wir zum ersten Mal intensiver miteinander, wobei natürlich ich derjenige war, der die meiste Zeit zugehört hat …   Frick: Wie hast du Walter Ernsting dabei erlebt? Eisfeld: Wenn Walter von seinem Ziel schwärmte, Science Fiction und Fandom in der Bundesrepublik heimisch zu machen, legte er eine jungenhafte Begeisterung an den Tag. Jeder Leiter eines Fähnleins Pfadfinder hätte ihn um seine Fähigkeit beneidet. Sein Enthusiasmus wirkte unfehlbar ansteckend. Allerdings beschrieb er im Grunde mehr als ein Ziel. Er verkündete eine Mission, mit der er sich identifizierte, für die er kämpfte. Entsprechend unbedingt musste sein Standpunkt ausfallen, wenn es um den rechten Weg zur Verwirklichung dieser Mission ging. Er sprach und schrieb dann öffentlich ganz unumwunden von »seinem« SFCD (Zitat: »Wem die Richtung meines SFCD nicht passt, hätte nie einzutreten brauchen.«) Das sollte bald zu ersten Konflikten im Club führen – am Ende auch zwischen uns.   Frick: Kannst du das vielleicht etwas genauer beschreiben? Eisfeld: Wie gesagt, ich wusste, dass Walter nach jahrelanger sowjetischer Kriegsgefangenschaft erst 1950 aus einem sibirischen Lager zurückgekehrt war. Mein eigener Vater war an der »Ostfront«, wie man nach wie vor zu sagen pflegte, gefallen. Ich kannte ihn nur von Fotos. Vielleicht war es nicht weiter verwunderlich, dass in dieser Phase Walter Ernsting zeitweise Züge eines Ersatzvaters für mich annahm. Als Ziehvater des deutschen Fandoms verstand er sich ohnehin. Wurde seine Autorität infrage gestellt, tat er sich mit Kritik, mit anhaltender »Nörgelei« gar, schwer. Im Grunde wollte er nichts Geringeres, als der Entwicklung des Science-Fiction-Genres in der Bundesrepublik seinen Stempel ­aufzudrücken und gleichzeitig die größte Fan-Organisation Europas ins Leben zu rufen. Sogar der Idee eines geeinten Welt-Fandom unter deutscher Regie hing er ernsthaft an. Er unterschätzte bei Weitem den Anarchismus der Fans. Und er unterschätzte, dass wir – mein eigener Jahrgang und die angrenzenden – gerade dabei waren, die Autorität unserer Eltern und Lehrer infrage zu stellen. In dieser Situation verspürten mehr und mehr junge Fans immer weniger Lust, sich fortwährend von Walter und anderen Berufsschriftstellern zeigen zu lassen, wo es langging.   Frick: Ein Stück Generationenkonflikt also? Eisfeld: Ohne Zweifel.
  2. PERRY RHODAN im Planetarium Münster

    Perry Rhodan hat mit Hilfe der außerirdischen Arkoniden in der Wüste Gobi einen Stützpunkt errichtet, der allen Angriffen der irdischen Großmächte trotzt. Rhodan hat bereits den dritten Weltkrieg verhindert – aber er will noch mehr. Er will die Einigung der Menschheit herbeiführen – doch die ist für seine Pläne noch nicht reif, und daher geht der Kampf weiter … Am Mittwoch, den 4. September, ist ab 19.30 Uhr diese Geschichte live im Planetarium Münster zu erleben. Der Münsteraner Kabarettist Manne Spitzer hat für diese Lesung den PERRY RHODAN-Roman »Götterdämmerung« behutsam gekürzt. Nachdem Spitzer in den vergangenen Jahren bereits die ersten drei Romane der Serie bearbeitet hat, nimmt er sich nun die vierte Geschichte vor und schlüpft dabei in verschiedene Rollen. Zu Beginn der Episode gibt es eine kurze Einführung und einen Rückblick auf das, was bisher geschah. Diese Begegnung mit Perry Rhodan im Planetarium ist also definitiv auch für »Neulinge« geeignet.     PERRY RHODAN: »Götterdämmerung« Mittwoch, 4. September 2019, 19:30 Uhr Dauer ca. 2 Stunden, Eintritt: 12 Euro Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde Sentruper Straße 285 48161 Münsterwww.lwl-planetarium-muenster.de E-Mail: planetarium@lwl.org
  3. Der Dekalog der Elemente rüstet sich erneut zum Sturm

    Seit einiger Zeit wird in den PERRY RHODAN-Silberbänden der große Zyklus »Die Chronofossilien« veröffentlicht, in dem sich ein kosmisches Thema an das nächste reiht. Sowohl der Terraner Perry Rhodan als auch der Arkonide Atlan erfahren Dinge, die ihr Weltbild verändern. Kosmokraten treten als Personen auf, das Tiefenland und der Dekalog der Elemente erweisen sich als gigantische Gebilde. Am 6. September 2019 kommt das vierte Buch dieses Handlungsabschnitts in die Buchhandlungen und E-Book-Shops. (Eine Hörbuch-Version ist bei unserem Partner Eins A Medien in Arbeit.) Es trägt den Titel »Psychofrost«. Ein wichtiges Thema des Buches sind die Angriffe des sogenannten Dekalogs der Elemente. Dieses Machtmittel der Chaosmächte soll verhindern, dass in der Milchstraße die Chronofossilien aktiviert werden. Es kommt zu Kämpfen, wie sie die Galaxis noch nie erlebt hat … Wie bei den vorherigen Bänden auch, hat der Autor Hubert Haensel in einer sehr sorgsamen Arbeit die ursprünglich in der Mitte der 80er-Jahre veröffentlichten Heftromane gerafft und in einen neuen Zusammenhang gestellt. Bei dieser Tätigkeit wurden gelegentliche Widersprüche gestrichen. Die in diesem Buch enthaltenen Originalromane sind: »Rückkehr in den Frostrubin« (Band 1224), »Psychofrost« (Band 1230) und »Unternehmen Thermoschild« (Band 1231) von Thomas Ziegler, »Anschlag auf Gatas« (Band 1232) und »Rückkehr in die Minuswelt« (Band 1233) von Kurt Mahr sowie »Piratensender Acheron« (Band 1234) von Ernst Vlcek.
  4. Sitting in a tin can ...

    Raumschiffe vom Format von Reginald Bulls Flaggschiff THORA sind riesig, ihre Technik verblüfft und fasziniert. Doch auch ein Kleinstraumschiff kann dadurch beeindrucken, was es alles leisten kann. Ein Beispiel dafür sind Kopfgeldjäger-Raumschiffe. Sie dienen ihren Besitzern die meiste Zeit sowohl als Wohnraum und Basis und müssen zudem alles transportieren können, was die Besatzung für ihre Nachforschungen und die anschließende Jagd benötigt. Dabei ist es im Allgemeinen nicht nötig, mit weiterer Reichweite als dem interplanetaren oder nahen interstellaren Raum zu operieren. Schließlich müssen die Jäger mit der gebotenen Vorsicht agieren.  Lediglich um von einem Einsatzort zum nächsten zu gelangen, wird höhere Reichweite notwendig. Diese kann ein kleines Raumschiff meist leicht in den Hangars größerer Schiffe buchen. Als Beispiel für ein solches Schiff suchte der Technoanalyst und Hobbyhistoriker Jürgen Rudig nach dem Verbleib des Schiffes von Dolphia Carlsbad und Pancol Pazamparc, das später dem in ihre Fußstapfen getretenen Paar Dancer und Schlafner als mobile Basis diente. Er konnte es im Alejasystem auftreiben, wo es inzwischen einer Presse-Crew als Einsatzraumschiff diente. Die Journalisten hatten kaum etwas an der Einrichtung ändern müssen, um es ihren Bedürfnissen anzupassen. Entsprechend konnte Rudig das Schiff nahezu im Originalzustand inspizieren und die wenigen späteren Änderungen gedanklich rückvollziehen. Das Ergebnis legte er bildlich nieder. Nun gab der Risszeichner die CARPAZ-Grafik  zur Veröffentlichung in PERRY RHODAN-Heft 3027 frei. Der Roman ist unter dem Titel »Zurück nach Arkon« am 23. August im Handel erhältlich. Autor des Romans ist Hubert Haensel.  
  5. Der zweite Teil der »Gezeiten der Macht«-Trilogie ist da

    Neben Science Fiction veröffentlicht PERRY RHODAN-Gastautor Robert Corvus immer wieder Fantasy, die für ihre besonderen Weltentwürfe bekannt ist. In seiner Trilogie »Gezeiten der Macht« studieren Magier nicht in Bibliotheken und murmeln gelehrte Sprüche. Die Macht der Zauberei liegt im Fels – und Magier sind Steinmetze, die mit dem Granit auch die Wirklichkeit formen. In »Ströme der Macht«, dem Mittelband der Trilogie, versucht die Magierin Kyrin, dem Erbe des verstorbenen Grafen Golar gerecht zu werden. Sie forscht nach den Gezeiten der Macht. Sie will ergründen, welchen Gesetzmäßigkeiten der Fluss der Magie in den Tiefen des Berges unterliegt. Denn das ist entscheidend für die Kraft der Geister, die auch das Leben der Sterblichen bestimmen. Ein gnadenloser Kampf um den Berg der Macht ist entbrannt. Diesmal ringen die Tiefen Häuser nicht nur miteinander. Sie sehen sich auch einem Invasor gegenüber, den Graviliern, die nicht länger akzeptieren, in die Sümpfe jenseits des Imperiums abgedrängt zu werden. Inmitten des Strudels aus Steinmagie und Waffenstahl befindet sich der Maler Quilûn, den Graf Golar überraschend zu seinem Erben bestimmt hat. Wird er Kyrin helfen – oder ist er auf den Schutz der Magierin angewiesen?   »Ströme der Macht« ist am 5. August als Klappbroschur und E-Book erschienen. Das Taschenbuch ist 430 Seiten stark und kostet 13,00 Euro – die E-Book-Ausgabe ist für 9,99 Euro erhältlich. Mithilfe der ISBN 978-3-492-26011-4 kann man »Ströme der Macht« in jeder Buchhandlung bestellen. Auch Versandhändler liefern das Buch, darunter auch der PERRY RHODAN-OnlineShop.
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